„Hallo,"
Mein Name ist Gregor Staub.
1986 landete ich nach einem langen Flug aus Boston am Flughafen Zürich. Meine Familie wartete zu Hause. Ich ging zum Parkhaus und suchte mein Auto.
30 Minuten vergingen. Dann eine Stunde. Dann anderthalb Stunden.
30 Grad im Schatten. Anzug, Krawatte, zwei schwere Koffer.
Nach 90 Minuten verhakte sich mein Koffer in einer Metallleiste. Ich riss daran — und dieses Geräusch löste etwas in meinem Gehirn aus.
Ich war mit dem Zug gekommen.
Am nächsten Tag rief ich meine Mutter an und fragte, ob Alzheimer in der Familie vorkommt.
Ich war 32 Jahre alt.
Aber ich konnte nicht aufhören, mir eine einzige Frage zu stellen:
„Was muss ich verändern?"
Das war der Moment, der alles veränderte.
1990 sah ich morgens um 6 Uhr in einem Hotelzimmer in New York eine Fernsehwerbung. Ein 5-jähriger Junge rezitierte die gesamte amerikanische Bundesverfassung auswendig. Ich bestellte die Kassetten. Als sie ankamen, gab es nur zwei echte Übungen darauf. Aber diese zwei Übungen waren außergewöhnlich.
Ab diesem Moment vergaß ich beim Einkaufen nichts mehr.
Ich begann, die Methode mit 600 Studenten an der Universität Zürich zu testen. Ich verfeinerte sie über Jahrzehnte — mit Schülern, Lehrern, Führungskräften und Senioren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Was ich gelernt habe: Jedes Gedächtnisproblem hat — unabhängig vom Alter — dieselbe Wurzel. Und wenn man sie findet und trainiert, verändert sich alles.
Seitdem habe ich diese Methode über 1,5 Millionen Menschen zugänglich gemacht — Menschen, denen gesagt wurde, ihr Gedächtnis werde mit dem Alter einfach schlechter. Menschen, die bereits alles andere versucht hatten.
Was andere Menschen als unvermeidlich bezeichneten, nenne ich einen untrainierten Prozess.
Und ein untrainierter Prozess kann immer trainiert werden.
Genau das zeige ich Ihnen in megamemory.
Mit herzlichen Grüßen,
Gregor Staub